Zum Inhalt springen
Pflasterarbeiten

Pflaster und Terrasse pflegen: Moos, Frost und Fugen richtig behandeln

Fugenbürste und Eimer mit Fugensand auf einer Pflasterfläche vor einem Wohnhaus

Pflaster hält lange, aber nicht von allein. Mit ein bis zwei Terminen im Jahr bleiben die Fugen dicht und das Moos im Griff. Hier steht, was wir Kunden raten.

Das klingt nach Arbeit, ist aber überschaubar: ein paar Handgriffe, das passende Material, fertig. Wer das durchzieht, spart sich spätere Reparaturen. Moos und lose Steine sind oft nur das Symptom, die Ursache liegt woanders.

Warum wächst da Moos?

Moos mag es nass und schattig. Man findet es unter Bäumen, an der Nordseite vom Haus und überall dort, wo Wasser stehen bleibt. Wächst gleich eine ganze Fläche zu, schauen Sie aufs Gefälle. Meist gibt es irgendwo eine Senke. Das Moos können Sie abkehren, die Ursache beheben Sie nur mit besserer Entwässerung.

Reinigen, aber richtig

Fangen Sie trocken an: Laub und Dreck abkehren, damit die Fläche abtrocknen kann. Moos lässt sich meist ohne Chemie lösen, mit einer Wurzelbürste oder einem Fugenkratzer.

Der Hochdruckreiniger ist verlockend, aber riskant. Bei zu viel Druck spült er den Fugensand heraus, und die Steine fangen an zu wackeln. Wenn Sie ihn nehmen, dann mit Abstand und breitem Strahl, und füllen Sie die Fugen danach neu. Moosentferner aus dem Baumarkt können Stein und Beete angreifen. Lesen Sie die Hinweise zu Ihrem Belag und halten Sie Abstand zu Pflanzen und Gully.

Fugen auffüllen

Der Fugensand hält die Steine zusammen. Fehlt er, wackeln sie. Schauen Sie einmal im Jahr nach, am besten im Frühjahr, und füllen Sie Fehlstellen mit passendem Fugensand oder Splitt auf. Einkehren, bis die Fuge voll ist, fertig. Für Flächen, die stark belastet werden, gibt es Fugenmaterial, das besser hält. Welches zu Ihrem Belag passt, sagen wir Ihnen gern.

Frost und Streusalz

Im Winter gefriert Wasser in den Fugen und dehnt sich aus. Deshalb muss es ablaufen können und darf nicht in der Fläche stehen. Streusalz ist keine gute Idee: Es greift manche Oberflächen an und tut den Pflanzen am Rand nicht gut. Sand oder Splitt sind meist besser. Schauen Sie in die Hinweise des Herstellers und in die Regeln Ihrer Gemeinde zum Winterdienst.

Wann Bürste und Sand nicht reichen

Bilden sich Senken oder Spurrinnen, wackeln Steine immer wieder oder steht nach Regen an derselben Stelle Wasser, dann reicht Pflege nicht mehr. Das Problem sitzt fast immer im Unterbau oder in der Entwässerung. Das ist mehr Aufwand, lohnt sich aber, denn von allein wird es nicht besser. Wie ein guter Unterbau aussieht, haben wir hier beschrieben: Pflaster verlegen: Welcher Untergrund hält wirklich?

Eine Fläche, die Ärger macht? Wir sehen sie uns an und sagen Ihnen offen, was nötig ist. Kostenloses Angebot anfordern oder mehr zu Pflasterarbeiten in Nürnberg.

Häufige Fragen

Wie entferne ich Moos vom Pflaster?

Am schonendsten mechanisch mit Bürste oder Fugenkratzer. Danach die Fugen prüfen und bei Bedarf neu auffüllen. Bleibt das Moos dauerhaft, liegt die Ursache meist an Schatten oder Wasser, das schlecht abläuft.

Darf ich Pflaster mit dem Hochdruckreiniger säubern?

Mit Vorsicht. Zu hoher Druck wäscht das Fugenmaterial aus, und die Steine lockern sich. Arbeiten Sie mit mäßigem Druck und füllen Sie die Fugen danach wieder auf.

Wie oft müssen die Fugen nachgefüllt werden?

Prüfen Sie einmal im Jahr, am besten im Frühjahr. Fehlt Material, füllen Sie passenden Fugensand oder Splitt nach und kehren ihn ein.

Konkretes Projekt geplant?

Wir schauen es uns vor Ort an und machen Ihnen ein transparentes Festpreis-Angebot, kostenlos und unverbindlich.

← Zurück zum Ratgeber